Dramatische Lage im Gastgewerbe: NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

Geschlossene Restaurants, Cafés und Hotels – die Situation des Gastgewerbes ist mittlerweile dramatisch. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten noch einmal ganz deutlich hin und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes für die Beschäftigten in der Branche – mindestens 1.200 Euro im Monat. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die Kurzarbeit in der Region erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr letzten Jahres angenommen hat. Damals hatten 77 gastgewerbliche Betriebe im Landkreis Kulmbach Kurzarbeit angemeldet. Das seien 65 Prozent aller Betriebe dieser Branche gewesen, ähnlich sahen die Zahlen in den Nachbarlandkreisen Lichtenfels und Kronach aus.

Zusammen mit der Gewerkschaft verdi hat die NGG einen offenen Brief mit der Forderung nach einem Mindest-Kurzarbeitergeld an Kanzlerein Merkel verfasst und auch eine Online-Petition gestartet.