Durchsuchung und Vernehmung: Im Mordfall Peggy Knobloch gibt’s einen Verdächtigen

Im Mordfall Peggy Knobloch gibt’s Bewegung. Die Polizei hat bestätigt, dass es gestern Großeinsätze in Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel und in Peggys Heimatort Lichtenberg im Landkreis Hof gegeben habe.

Nähere Einzelheiten will die Polizei nicht bekannt geben.

Bei Focus online heißt es, eine Person sei festgenommen worden, und weiter, der Mann stehe nicht nur in Verdacht, Peggys Mörder zu sein, sondern er habe bereits ein Geständnis abgelegt. Das ist aber nicht bestätigt. Andere Medien berichten, der Mann sei gestern Abend wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Bei ihm soll es sich um einen heute 41-Jährigen handeln, damals 24 Jähre alt, der schon damals im Visier der Polizei gestanden haben soll.

Die Sonderkommission Peggy soll mit einem Großaufgebot nach Marktleuthen gefahren sein und den Verdächtigen und seine Ehefrau in ihrem Anwesen vernommen und sein Elternhaus in Lichtenberg durchsucht haben.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen sich heute im Laufe des Tages näher dazu äußern.

Die neunjährige Peggy Knobloch war 2001 verschwunden, 2016 waren in einem Wald bei Rodacherbrunn in Thüringen Knochenreste des Mädchens gefunden worden. Ulvi K., der wegen des Mordes an dem Mädchen verurteilt worden war, wurde in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen. Er soll bei den aktuellen Ermittlungen eine Rolle spielen, und den jetzt Verdächtigten schwer belasten.