© Christophe Gateau

Eilklage gegen das Böllervekaufsverbot abgelehnt: Definitiv keine Raketen in deutschen Märkten

Heute wäre eigentlich der Verkauf von Silvesterböllern und Raketen in den Märkten gestartet – aber auch heuer sucht man in den Geschäften vergebens nach Silvesterknallern. Wegen des erneuten Böllerverkaufsverbot dürfen nur Kinderfeuerwerk, Wunderkerzen oder auch Restbestände an Böllern, die man noch zuhause hat, gezündet werden. Gegen das Verbot hatte der Verband der Pyrotechnischen Industrie (VPI) in einem Eilverfahren geklagt. Heiko Röder von der Firma Röder Feuerwerk aus Schlüsselfeld:

 

 

Damit bezieht sich Röder auf eine Forsa-Umfrage, die sein Unternehmen in diesem Jahr in Auftrag gegeben hat. Demnach sei die Verletzungsgefahr durch Raketen und Böller nicht so hoch. Gefährlicher sind die Nicht-EU-zertifizierten Böller aus dem Ausland, auf die einige jetzt zurückgreifen.

Feuerwerk aus den Nachbarländern zu erwerben ist nach Radio Plassenburg-Recherchen nicht grundsätzlich verboten. Böller und Raketen müssen aber mit einer CE-Nummer gekennzeichnet sein. Auf vielen Märkten bei unserem direkten Nachbarn Tschechien sind diese Zeichen auf den Silvesterknallern aber gefälscht, weiß man bei  der Grenzpolizei Selb. Die stellt zur Zeit fast täglich solche illegalen Silvesterkracher sicher, für die Käufer gibt es dann Anzeigen nach dem Sprengstoffgesetz.