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Ein weiterer Corona-Todesfall im Kulmbacher Land: Die bayernweite Krankenhausampel springt auf rot

Drei weitere Corona-Fälle im Kulmbacher Land, die Inzidenz steigt auf 193,2. Das geht aus dem Corona-Update des Kulmbacher Landratsamtes hervor. Demnach ist heute auch ein weiterer Mensch im Landkreis mit dem Virus gestorben. Insgesamt sind 122 Personen mit Corona im Kulmbacher Land verstorben. Die Situation im Kulmbacher Klinikum ist laut Landratsamt stabil. Sieben Patienten liegen im Krankenhaus, zwei auf der Intensivstation.

In ganz Bayern sieht die Lage anders aus. Heute ist die Krankenhausampel auf rot gesprungen. Laut Zahlen des LGL liegen 609 Corona-Patienten auf den Intensivstationen im Freistaat. Heißt: Ab morgen gelten für alle Einrichtungen und Veranstaltungen, wo bisher die 3G-Regeln gelten, nur noch 2G. Ausnahmen sind beispielsweise die Gastronomie, Hotels aber auch Friseure und Kosmetikstudios. Hier gilt weiterhin 3G-Plus. In Hochschulen und anderen Ausbildungseinrichtungen ist der Zugang auch mit einem Schnelltest möglich. Am Arbeitsplatz gilt für alle Beschäftigten mit viel Kontakt zu anderen, und in allen Betrieben mit mindestens zehn Mitarbeitern die 3G-Regel. Ausnahme ist der Handel und der ÖPNV.

Im Landkreis Kronach gelten bereits seit heute die Regeln der roten Stufe. Die Inzidenz im Kronacher Land liegt bei 443,1 und über 80 Prozent der Intensivbetten sind belegt. Dennoch sei die Corona-Lage in der Helios Frankenwaldklinik im Vergleich zum Frühjahr nicht so schlimm, sagt der Pressesprecher Stefan Studtrucker. Aktuell liegen insgesamt 12 Patienten mit Corona im Krankenhaus, davon zwei auf der Intensivstation.  Durch neun andere Patienten sind aber nur noch drei Intensivbetten frei.  Im Frühjahr war bei einer geringeren Inzidenz, über 30 Patienten mit Corona im Krankenhaus. Das sei für Studtrucker ein Zeichen für die Wirksamkeit der Impfung.

 

Die Regeln zur Krankenhausampel gibt es hier zum Nachlesen.