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Einbruchswelle in den Tierheimen hält an: Lichtenfels und Bayreuth waren schon betroffen

18 Einbrüche in zwei Monaten – die Einbruchswelle in den Tierheimen, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, hält an. Erst am vergangenen Wochenende wurden in dem Tierheim in Schwandorf in der Oberpfalz der Safe, die Spenden- und die Brotzeitkasse geplündert. Betroffen von der Einbruchserie waren aber auch schon Tierheime bei uns in der Region. Vor ungefähr zwei Wochen waren Diebe in den Tierheimen in Lichtenfels und Bayreuth. Der Deutsche Tierschutzbund geht von einer organisierten Gruppe aus. Zwar seien bei den Einbrüchen bisher keine Tiere zu Schaden gekommen und doch sei die Situation alarmierend. Beim betroffenen Tierheimpersonal hätten die Einbrüche zu Angst und Versicherung geführt, heißt es in einer Mitteilung. Der Deutsche Tierschutzbund hat alle angeschlossenen Tierheime über die Einbruchsserie informiert und rät, in der nächsten Zeit kein Bargeld oder Wertsachen im Tierheim zu lassen. Gerade in Zeiten von Corona hätten es die Tierheime schon schwer genug und seien dringend auf die Spendengelder angewiesen, heißt es weiter. Schnelle Aufklärung müsse jetzt oberste Priorität haben.