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Einbrüche in Schulen vor Aufklärung: Jugendliche gefasst

Rosenheim (dpa/lby) – Zahlreiche Einbrüche in verschiedene Schulen in Oberbayern sollen auf das Konto von sieben Jugendlichen gehen. Zwei im Alter von 16 und 17 Jahren befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie wurden demnach auf frischer Tat ertappt, als sie Anfang Dezember nachts in eine Berufsschule in Mühldorf am Inn einbrechen wollten. Dadurch kamen die Ermittler auf die Spur der anderen fünf mutmaßlichen Täter. Der Älteste ist 20 Jahre.

Ihnen werden mindestens zehn Einbrüche in Schulen im nördlichen Landkreis Rosenheim und im Landkreis Mühldorf am Inn seit Oktober zur Last gelegt. Gestohlen wurden den Angaben zufolge Bargeld, elektronische Geräte und Schulzubehör im fünfstelligen Bereich. Bei den Taten entstand nach Polizeiangaben ein Schaden in Höhe von rund 65.000 Euro. Ihre Ziele waren Grund-, Mittel-, Real- und Berufsschulen sowie ein Gymnasium und eine Fachoberschule.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten die Ermittler bei einem 18-Jährigen einen Teil der mutmaßlichen Beute aus einem der Einbrüche sicherstellen. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Ob die Tatverdächtigen Schüler der Schulen sind oder waren, konnte der Sprecher nicht sagen.

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