Einzelschicksal gegen Staatspolitik: Bündnis setzt sich für abgelehnte Asylantin ein

Der Fall Adet sorgt weiter für Aufregung in Bayreuth. Die Frau aus Uganda lebt seit 14 Jahren in Bayreuth. Das Ausländeramt der Stadt hat ihre Aufenthaltserlaubnis abgelehnt. Unmittelbar nach der Ablehnung durch das Gericht wurde Adet verhaftet. Ihre Abschiebung scheiterte an einem psychischen Zusammenbruch, derzeit sitzt sie in Abschiebehaft.
Das Bündnis gegen Abschiebungen ruft heute zu einer ganztägigen Mahnwache für Adet vor dem Bayreuther Rathaus auf. Die Initiatoren wollen, dass die Behörden ihren Ermessungsspielraum zu Gunsten Adets nutzen.
Während der Demonstration können Unterstützer Briefe an Oberbürgermeisterin Merk-Erbe und den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann schreiben und eine Petition unterzeichnen.