Elf Premieren am Münchner Volkstheater

Das Münchner Volkstheater will in der kommenden Spielzeit elf Premieren präsentieren. Am 22. September wird die Saison mit «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» nach Heinrich Böll in der Regie des Hausregisseurs Philipp Arnold eröffnet, wie das Haus am Donnerstag mitteilte.

Intendant Christian Stückl wird Ende November «Die Brüder Karamasow» nach dem Roman von Fjodor Dostojewski inszenieren. Das Theaterfestival «Radikal jung» ist vom 28. April bis 7. Mai 2023 geplant. Außerdem soll es auf den Bühnen des Hauses wieder Konzerte und Lesungen geben.

In der vergangenen Spielzeit gab es 14 Premieren am Volkstheater. Das Haus hatte rund 73.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Allerdings sei wegen der Corona-Einschränkungen von November 2021 bis März 2022 nur eingeschränkter Spielbetrieb möglich gewesen.

Vor knapp einem Jahr war das städtische Theater in ein neues Gebäude umgezogen. Der knapp 131 Millionen Euro teure Neubau mit drei Bühnen war im Oktober 2021 eröffnet worden. Die bisherige Spielstätte in einer umgebauten Sporthalle war zu klein geworden und hätte zudem saniert werden müssen.