Die Heizkosten steigeen., © Marcus Brandt/dpa

Energiekosten für 2023: auf Stadtwerkekunden kommen wohl keine hohen Mehrkosten zu

Die Kulmbacher Stadtwerkekunden können ein bisschen aufatmen. Sie müssen im kommenden Jahr voraussichtlich nicht deutlich mehr für Gas und Strom zahlen, wie zuvor von vielen befürchtet wurde. Die Kulmbacher Stadtwerke haben die Auswirkungen anhand von Musterbeispielen heute(Mi) vorgestellt.

Ein Fall ist eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Verbrauch von 15.000 Kilowattsunden Gas und 4.000 Kilowattstunden Strom. Der Chef der Kulmbacher Stadtwerke Stephan Pröschold:

Bei gar keinen Einsparungen, müsste die Familie rund 380 Euro im Jahr mehr zahlen. Wenn sie aber weniger verbraucht, könnte sie sogar weniger für ihre Energie bezahlen, als in diesem Jahr.

Vorausgesetzt die staatlichen Entlastungen, wie die Soforthilfe im Dezember, werden auch für die Energiekosten eingesetzt. Auch die vorausschauende Einkaufspolitik der Kulmbacher Stadtwerke und die Photovoltaik-Anlage in Grafendobrach tragen dazu bei, dass die Preise für Strom und Gas im Verhältnis geringer steigen.

Außerdem erwarten die Kulmbacher Stadtwerke, dass viele Kunden heuer Geld zurückbekommen. Der Grund: die Wintermonate 2021 waren deutlich kälter als die bisherigen 2022. Dadurch sind die Abschlagszahlungen wahrscheinlich höher, als der tatsächliche Verbrauch.

Die Preise für Strom und Gas werden für die Kulmbacher Stadtwerkekunden ab Januar erhöht. Die Ankündigungen kommen per Brief voraussichtlich in den nächsten Tagen an.