Entlastungspaket nachbessern: HWK für Oberfranken fordert Unterstützung für Betriebe

Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung sollte dringend nachgebessert werden – das fordert die Handwerkkammer für Oberfranken. Die Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um den wirtschaftlichen Druck auf das Handwerk abzufedern, heißt es in einer Mitteilung. Gerade jetzt, nachdem der Tankrabatt ohne Folgemaßnahme ausgelaufen ist, brauche es eine zielgerichtete Unterstützung für das Handwerk. Die explodierenden Kosten für Energie und Kraftstoff bringen viele Betriebe in eine existenzbedrohende Lage. Die HWK fordert Härtefallhilfen für Betriebe, die von den hohen Gas- und Energiepreisen besonders betroffen sind. Neben einer Begrenzung der Strom- und Gaspreise müsse sich die Koalition dazu durchringen, abgeschöpfte Zufallsgewinne zur Entlastung zu nutzen und die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.