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Erfindermesse in Nürnberg gestartet

Nürnberg (dpa/lby) – Ein programmiertes Bobby-Car, das sonntags selbstständig Semmeln beim Bäcker abholt, und andere hochtechnische Neuerungen: In Nürnberg ist am Donnerstag die viertägige Erfindermesser Iena gestartet. «An den ersten beiden Tagen ist die Ausstellung mit etwa 800 Erfindungen nur für Fachbesucher wie Investoren oder Vertreter aus Handel und Industrie geöffnet», sagte Henning Könicke, Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG, am Donnerstag.

Die Iena feiert heuer 70-jähriges Bestehen. Im Laufe der Jahre wurden laut Veranstalter auf der internationalen Fachmesse «Ideen – Erfindungen – Neuheiten» rund 30 000 Erfindungen gezeigt. Partnerland ist dieses Mal der Iran, aus dem vor allem viele Neuheiten für die Medizin kämen, hieß es.

«Nahezu alle Neuerungen werden bei uns das erste Mal präsentiert, wir legen viel Wert darauf, dass die Erfindungen auch wirklich neu sind», sagte Könicke. «Das Schöne ist, dass wir auch viele junge Tüftler dabei haben, die sich mit anderen Erfindern vernetzen können. Außerdem ist die Messe auch ein Markttest für die Neuerungen, denn die Besucher können sehr viel ausprobieren und bewerten.» Einige der bereits präsentierten Erfindungen wurden demnach später für viele Menschen Alltag – wie etwa der Rollkoffer, das erste Tastentelefon oder die aufrollbare Hundeleine.