Erneut handfester Eklat um Inge Aures: Vorwurf der Vetternwirtschaft bei der Baugenossenschaft

Nach den Vorwürfen der Vetternwirtschaft in ihrer Funktion als AWO-Kreisvorsitzende hat die Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete und ehemalige Oberbürgermeisterin Inge Aures nun den nächsten Eklat am Hals. Die Frankenpost berichtet heute über ähnliche Vorgänge bei der Kulmbacher Baugenossenschaft, deren Aufsichtsrat Aures vorsitzt. Sie habe demnach die BG als Bauträger für einen Aqua-Kindergarten neben dem Hallenbad gewinnen wollen. Der Aufsichtsrat habe das abgelehnt, woraufhin der damalige OB Henry Schramm die Stadt als Bauträger eingesetzt habe. Er habe sich das Vorhaben vom Stadtrat absegnen lassen um Fördergelder beatragen zu können. Der Aqua-Kindergarten habe sich zwar zerschlagen, die Vorplanung habe man trotzdem bezahlen müssen – Kostenpunkt: 47.000 Euro. Empfänger: das Architekturbüro von Aures‘ Ehemann Hans-Hermann Drenske. Ans Licht gekommen sind die Vorgänge laut Frankenpost, weil ein Vorstandsmitglied der BG aufgrund – so wörtlich – übergriffigen Verhaltens der Aufsichtsratsvorsitzenden seinen Posten geräumt hat.