Erschreckende Bilanz: Bäume in der Region sind auch durch fehlenden Regen enorm geschädigt

Nicht nur Hitze und Borkenkäferbefall machen den Wäldern zu schaffen. Wie eine Exkursion aus rund 60 Kulmbacher Privatwald-Besitzern und zwei Experten in Langenstadt jetzt gezeigt hat, sei vor allem das fehlende Wasser ein großes Problem. Der Tenor: Ohne das Nass von oben geht nichts. Einem kranken Baum, in diesem Fall Kiefern, würden ohne ausreichend Wasser die Abwehrkräfte fehlen. Somit seien die Triebe Pilzen und Käfern schutzlos ausgeliefert. Um dieser Misslage entgegenzuwirken, hat der Freistaat jetzt ein Förderprogramm mit knapp 30 Millionen Euro aufgelegt. An Geld aus diesem Fördertopf kommen die Waldbesitzer, wenn sie den Schaden beheben und die kranken Bäume ordnungsgemäß entsorgen. Bis zu 12 Euro pro Festmeter Stammholz können die Waldbesitzer bekommen, allerdings müssen mindestens 25 Festmeter zusammenkommen.