Ein Teilnehmer einer Kundgebung der IG Metall trägt eine rote Weste mit der Aufschrift «Solidarität gewinnt!»., © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

Warnstreiks in Metallindustrie in Bayern gehen weiter

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen am Montag weiter. Nach Angaben der Industriegewerkschaft Metall sollen bei Bosch Rexroth im schwäbischen Elchingen alle Schichten davon betroffen sein. Bei Syncreon in Neutraubling in der Oberpfalz sollen Beschäftigte ab der Mittagszeit in den Warnstreik gehen. Mit Ablauf der Friedenspflicht hatten sich der Gewerkschaft zufolge in der Nacht zum Samstag bereits mehr als 1300 Beschäftige verschiedener Unternehmen an ersten Warnstreiks im Freistaat beteiligt.

Die Arbeitgeber hatten in den bislang regional geführten Verhandlungen jeweils Einmalzahlungen von 3000 Euro und zudem bei einer Laufzeit von 30 Monaten eine nicht bezifferte Erhöhung der Lohntabellen angeboten. Die Einmalzahlung soll steuer- und abgabenfrei direkt bei den Beschäftigten ankommen. Die Gewerkschaft verlangt hingegen für einen Zeitraum von zwölf Monaten dauerhaft acht Prozent mehr Geld für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten.

Die IG Metall Bayern will mit den Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, um in der nächsten Verhandlungsrunde ein besseres Angebot zu bekommen. Diese ist für den 8. November geplant.