Es wird eng bei K&L: Modehauskette will ins Schutzschirmverfahren

Die Modekette K&L rutsch womöglich in die Insolvenz. Die Kette hat Antrag auf Eröffnung eines so genannten Schutzschirmverfahrens gestellt.
Wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilt, gibt es noch keine Pläne, wie es mit den Filialen in Deutschland weitergeht. In den nächsten Wochen soll es dazu mehr Informationen geben. Das Ziel sei, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Abstriche muss K&L aber mit Sicherheit machen. K&L betreibt 57 Filialen in Deutschland, darunter in Hof, Bayreuth und Coburg.

Als Grund für die finanzielle Schieflage werden neben Fehlern in der Vergangenheit auch gravierende Veränderungen in der Modebranche genannt. Fashion-Discounter und die Konkurrenz würden zudem einen hohen Preisdruck auslösen. Löhne und Gehälter der rund 1200 Mitarbeiter seien bis Ende des Jahres gesichert, heißt es.