Ewald Schillig macht dicht: Insolvenzverhandlungen sind gescheitert

Die Rettung des Ebersdorfer Polstermöbelherstellers Ewald Schillig ist in letzter Sekunde gescheitert. Das hat der vorläufige Insolvenzverwalter Jochen Zaremba mitgeteilt. Ein Investor wollte das Unternehmen eigentlich fortführen und so 130 Arbeitsplätze erhalten. Die jetzigen Inhaber des Unternehmens hätten am Wochenende nur noch den Mietvertrag mit dem Investor unterschreiben sollen, taten dies aber nicht. Nun bleibt nichts weiter als die Schließung bis November. Zaremba hat die Mitarbeiter in der Betriebsversammlung am Dienstag gebeten, bis zur Schließung an Bord zu bleiben, um die bestehenden Aufträge abarbeiten zu können. Im Juli hatte das Unternehmen Ewald Schillig GmbH Insolvenz angemeldet. 230 Menschen arbeiten dort.