Fall geklärt: Ein 25-Jähriger notorischer Einbrecher soll der Brandstifter der WfB „Lebenswerk“ in Bayreuth sein

 

Es sieht so als sei der millionenschwere Brand der Werkstatt für Behinderte in Bayreuth letztes Jahr aufgeklärt. Polizei und Staatsanwaltschaft teilen heute mit, dass man einen Einbrecher, der seit September 2020 in  U-Haft sitzt, für dringend tatverdächtig hält, das Lebenswerk in Bayreuth vorsätzlich in Brand gesteckt zu haben.

Die Werkstatt war vergangenen August komplett ausgebrannt, Schaden 3,5 Millionen Euro. Mitten in der eh schon schwierigen Pandemie, hatten über 100 Menschen mit Beeinträchtigung plötzlich keine Arbeit und keinen Tagesablauf mehr. Die Werkstatt soll bald wieder aufgebaut werden, das Genehmigungsverfahren läuft bereits.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 25-Jährigen, den man letzten September in einer Schule erwischt hatte und dem die Ermittler insgesamt 24 Einbruchsdiebstähle nachgewiesen haben, bei einigen Einbrüchen hatte er anschließend Feuer gelegt.