Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz., © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

FC St. Pauli hofft auf Trendwende gegen Greuther Fürth

Der FC St. Pauli will auswärts die Wende. Seit sieben Spielen wartet der Fußball-Zweitligist saisonübegreifend auf einen Sieg in der Fremde. Die nächste Gelegenheit ist am Samstag (13.00 Uhr/Sky) bei der SpVgg Greuther Fürth. Als Bundesliga-Absteiger stecken die Franken derzeit in einem Tief, sind nach sechs Partien noch sieglos und Tabellenvorletzter.

St. Pauli-Trainer Timo Schultz will dennoch nichts von einer leichten Aufgabe wissen. «Wir sind nicht in der Position, um einen Gegner zu unterschätzen. Es gilt für uns, es auszunutzen, dass sie noch nicht so vollkommen drin sind in der Saison, dass sie sich noch nicht hundertprozentig gefunden haben. Da sehe ich natürlich einen Chance», sagte er am Donnerstag, betonte jedoch: «Für den Aufwand, den sie betreiben, stehen sie nicht auf dem richtigen Tabellenplatz.»

Die Hamburger haben auswärts lediglich einen Punkt aus drei Spielen geholt. Zu Hause spielen sie mit mehr Energie und einem unbedingten Siegeswillen. Um auch in der Fremde so zu agieren, forderte Schultz: «Wir müssen hellwach sein und im Umschaltspiel selbst gefährlich werden.» Der Coach hofft, dass sein Team spielbestimmend sein kann und «dass wir da einen Auswärtssieg holen».

Wenige Stunden vor dem Ende der Transferperiode ist offen, ob sich bei den Hamburgern noch etwas tut. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader, den wir haben. Wir vertrauen den Jungs zu 100 Prozent», sagte Schultz. Eine Verstärkung würde er aber nicht ablehnen. Auf dem Wunschzettel steht ein neuer Stürmer. Schultz: «Wenn noch was dazukommt, ist das herzlich willkommen.»