Radio Plassenburg https://www.radio-plassenburg.de Mein Sender. Meine Hits. Sun, 08 Nov 2026 10:57:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Hoeneß: Kompany-Comeback «in zwei, drei Wochen» https://www.radio-plassenburg.de/hoeness-kompany-comeback-in-zwei-drei-wochen-11824824/ Sun, 08 Nov 2026 10:57:18 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-963173 Chefcoach Vincent Kompany wird nach seiner Hirnhautreizung laut Einschätzung von Uli Hoeneß schon bald ins Training des FC Bayern München zurückkehren. «Nach der Länderspielpause jetzt in zwei, drei Wochen wird er wieder auf der Bank sitzen», sagte der Ehrenpräsident des Fußball-Rekordmeisters im Bayerischen Rundfunk.

Quelle: dpa

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Platz zwei gefestigt: Ist der «Club» jetzt ein Spitzenteam? https://www.radio-plassenburg.de/platz-zwei-gefestigt-ist-der-club-jetzt-ein-spitzenteam-11824797/ Sun, 08 Nov 2026 10:43:08 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-963092 Miroslav Klose wehrte sich beharrlich. Nein, auch nach dem 2:0 über Darmstadt und der Festigung von Platz zwei wollte der Trainer nicht darüber reden, ob sein 1. FC Nürnberg nun ein Spitzenteam sei – von einem Aufstiegsanwärter in die Fußball-Bundesliga ganz zu schweigen. «Das werden Sie bei mir nicht hören», sagte der Ex-Profi vor Journalisten.

Offensiv-Antreiber Julian Justvan wurde da etwas deutlicher. «Klar, wir wollen oben mitspielen, wir wollen oben bleiben, definitiv», meinte er. «Ob wir jetzt direkt vom Aufstieg sprechen, ist – glaube ich – immer gefährlich. Aber letztendlich ist die Situation, so wie sie ist, top. Und genauso soll es bleiben.»

Das fränkische Zwischenfazit nach einem Saisondrittel der 2. Liga kann sich sehen lassen: Der «Club» geht nach elf Spielen mit 24 Punkten und auf Rang zwei in die Länderspielpause geht. Der Rückstand auf den überragenden Spitzenreiter Hertha BSC beträgt sieben Zähler; auf die drittplatzierten Kaiserslauterer hat der FCN drei Punkte Vorsprung.

Was sind die Gründe für den Nürnberg-Höhenflug?

Mentale Stärke

In einem zähen Spiel gegen Darmstadt ging der FCN nach der Pause in Führung, hatte dann aber einen Durchhänger. Früher wäre in solchen Momenten der Ausgleich gefallen – nun aber machten die Franken kurz vor Schluss alles klar. Coach Klose führt das darauf zurück, «dass wir einen gewissen Glauben in der Mannschaft haben und eine gewisse Festigkeit. Das hat alles mit Positivität zu tun.» Seit seiner Ankunft im Sommer 2024 werde darin «viel investiert, auch in Gesprächen», erinnerte Klose. Beim «Club» sahen viele früher das Glas halb leer. «Das müssen wir ändern. Und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.»

Offensivpower

Dabei hilft natürlich sehr, dass sich die Nürnberger auf ihre Stürmer verlassen können. Piet Scobel brach mit dem Führungstor (50. Minute) den Bann und steht schon bei sechs Saisontreffern. Der 21-Jährige ist auch deswegen aktuell extrem wichtig, weil Toptorjäger Mohamed Ali Zoma verletzt fehlt. Dabei tat sich Scobel am Samstag lange schwer und stand vor der Auswechslung. «Aber Piet ist Piet», sagte Klose. «Den musst du drauf lassen, weil ihm eine Aktion reicht.» Außerdem war William Bøving (88.) per Kopfball-Abstauber erfolgreich. «Wir haben Tore im Fuß», meinte Klose – und der muss es als Ex-Weltklasse-Stürmer und früherer WM-Torschützenkönig wissen. Mit 26 Toren stellen die Nürnberger – zusammen mit Wolfsburg – die beste Offensivabteilung der Liga.

Ausgeglichener Kader

Nürnberg kann auf seinen Kader und auch die Einwechselspieler vertrauen. Neben Zoma fiel gegen Darmstadt auch Innenverteidiger Fynn Otto aus – Styopa Mkrtchyan ersetzte diesen aber beim Startelfdebüt makellos. Zudem musste Zoma-Ersatz Rafael Lubach angeschlagen raus – für den Flügelspieler kam Rayan Ghrieb und bereitete kurz vor Schluss das 2:0 mit einem Solo vor. «Jeder Spieler, auch der, der von der Bank kommt, muss die Verantwortung haben, um zu wissen, was unser Spiel ist», unterstrich Justvan. «Und das ist, glaube ich, das Wichtigste, weil die Qualität sitzt auf der Bank.» Dass Torhüter Jan Reichert in der kurzen Schwächephase in der zweiten Halbzeit gleich mehrmals mit starken Paraden zur Stelle war, das schadete freilich auch nicht.

Hunger und Sehnsucht

Nach zwei holprigen Spielzeiten ist in Nürnberg die Sehnsucht zu spüren, endlich um den Aufstieg mitzuspielen. «Jeder im Team denkt so», schilderte Justvan, «dass wenn du einmal da oben mit dabei bist, dass du da auch bleiben willst». Dem stimmte Coach Klose zu: «Es ist ja nicht so, dass wir uns jetzt in den Liegestuhl legen und sagen, es ist vorbei, es läuft super. Da macht man die größten Fehler. Deswegen bin ich da sehr wachsam.»

Quelle: dpa

 

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Mann tritt auf Igel ein – Tierklinik https://www.radio-plassenburg.de/mann-tritt-auf-igel-ein-tierklinik-11824776/ Sun, 08 Nov 2026 10:36:18 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-963067 Mit Wucht hat ein Mann gegen einen Igel in Coburg getreten. Das Tier kam daraufhin in die Tierklinik, wie die Polizei mitteilte.

Ein Pärchen hatte den Igel demnach am Samstagabend auf einer Straße entdeckt. Die beiden wollten dem Tier laut Polizei helfen, die Straße zu überqueren. Plötzlich seien zwei Männer aufgetaucht. Einer der beiden, laut dem Pärchen ein etwa 25 Jahre alter Mann, trat den Angaben nach zweimal mit Wucht gegen das Tier. Dann hätten sich die beiden Männer wieder entfernt. 

Das Pärchen sei so perplex gewesen, dass sie nichts dagegen unternehmen konnten. Sie trugen den Igel auf eine Wiese und riefen die Polizei. Die Beamten suchen Zeugen, die Angaben zu den beiden Männern machen können.

Quelle: dpa

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Aigner: «Auch in Zukunft gibt es viel zu tun» https://www.radio-plassenburg.de/aigner-auch-in-zukunft-gibt-es-viel-zu-tun-11824761/ Sun, 08 Nov 2026 10:00:21 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962887 Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat sich in einem Beitrag auf Instagram zu Wort gemeldet, in dem sie auf ihre bisherigen acht Jahre als Präsidentin des Bayerischen Landtags zurückblickt. Darin bedankt sie sich auch für das Vertrauen, das ihr die Abgeordneten entgegengebracht hätten. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Union Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin nominieren will. 

«Doch auch in Zukunft gibt es viel zu tun – und ich freue mich darauf, meinen Beitrag dazu zu leisten!», schreibt Aigner zum Schluss des Beitrags. Dabei lässt sie allerdings offen, welche Zukunft konkret gemeint ist. 

Die 61-Jährige schreibt außerdem: «Mein Anspruch war und ist es, #präsidentin für alle zu sein – parteipolitisch neutral, aber mit klarer Haltung, wenn es um den Schutz unserer #demokratie und die Würde unserer #verfassung geht». Ferner blickt sie auf acht Jahre «voller wertvoller Begegnungen, Herausforderungen, intensiver Debatten und wichtiger Entscheidungen» zurück. Als einer der «traurigen Momente» nennt sie die Nachricht vom Tod Hubert Aiwangers.

CDU will über Steinmeier-Nachfolge beraten 

Am Sonntagabend (20.00 Uhr) kommt das CDU-Präsidium in Berlin zu Beratungen über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. Es wird erwartet, dass Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz Aigner als gemeinsame Kandidatin der Union für die Wahl in der Bundesversammlung am 30. Januar vorschlägt. SPD-Chef Lars Klingbeil hatte bereits für seine Partei angekündigt, eine Kandidatur Aigners zu begrüßen und zu unterstützen.

Quelle: dpa

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Huthi greifen Wolkenkratzer im Zentrum von Riad an https://www.radio-plassenburg.de/huthi-greifen-wolkenkratzer-im-zentrum-von-riad-an-11824746/ Sun, 08 Nov 2026 09:51:47 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962823 Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat im Zentrum der saudischen Hauptstadt Riad einen bekannten Wolkenkratzer angegriffen. Das Verwaltungsgebäude des staatlichen Ölkonzerns Aramco sei getroffen worden, teilte das saudische Energieministerium mit. Trümmerteile seien auf das Gebäude gefallen und hätten «begrenzten Schaden» verursacht, hieß es. Tote oder Verletzte habe es nicht gegeben.

Im Internet kursierte ein Video, das schwere Schäden am Aramco Tower im Zentrum von Riad zeigen soll. Demnach wurde die Glasfassade über mehrere Stockwerke bei einem Angriff zerstört. Das 34 Stockwerke hohe Gebäude ist im Besitz Aramcos und liegt im zentralen Geschäftsbezirk von Riad. Dort stehen die bekanntesten Wolkenkratzer der Stadt. 

Drohnen und Marschflugkörper abgefangen

Liegenschaften des Ölkonzerns wurden immer wieder Ziel von Huthi-Angriffen, die ihre Attacken auf Saudi-Arabien in den vergangenen Monaten noch deutlich verstärkt haben. Sie nehmen dabei unter anderem Flughäfen und Öl-Infrastruktur ins Visier. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition zum Kampf gegen die Huthi teilte mit, Drohnen und Marschflugkörper seien in Riad sowie im Süden des Landes abgefangen worden. Der saudische Zivilschutz gab unter anderem für die Hauptstadt erneut Warnungen heraus. 

Saudi-Arabien setzte seine Luftangriffe im Jemen nach Huthi-Angaben ebenfalls fort. Dort stieg die Zahl der Todesopfer nach einem Luftangriff in Sanaa auf 33, wie ein Sprecher des von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministeriums mitteilte. Unter den Todesopfern seien 13 Kinder. 39 weitere Menschen seien verletzt worden.

Datenprojekt zählte 140 getötete Zivilisten im Oktober

Saudi-Arabien begann 2015 mit Verbündeten, Stellungen der Huthi im Jemen zu bombardieren, um die Miliz zurückzudrängen. Riad wird unterstützt von der international anerkannten Regierung im Land und örtlichen Milizen. Nach einer Waffenruhe ab 2022 sind die Kämpfe im Zuge des Iran-Kriegs wieder eskaliert. 

Nach Zählungen des unabhängigen Yemen Data Project, das Luftangriffe der saudisch geführten Militärkoalition im Jemen sowie zivile Kriegsopfer zählt, gab es im vergangenen Monat so schwere saudische Angriffe im Jemen wie zuletzt 2017. Mindestens 140 Zivilisten seien dabei getötet und mehr als 280 weitere verletzt worden. Das Projekt zählte allein im Oktober mehr als 430 saudische Bombardierungen in dem Bürgerkriegsland. Saudi-Arabien zog wegen der vielen zivilen Opfer im Krieg international immer wieder Kritik auf sich.

Quelle: dpa

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Neuers nächster Ausfall: Bayern rückt weiter zusammen https://www.radio-plassenburg.de/neuers-naechster-ausfall-bayern-rueckt-weiter-zusammen-11824731/ Sun, 08 Nov 2026 09:31:01 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962746 Steht der Rekordmeister am Ende dieser Saison auch als Meister der Resilienz da? Der FC Bayern beschwört nach der erneuten Verletzung von Manuel Neuer in einer «unfassbar intensiven Zeit» (Sportvorstand Max Eberl) seine Widerstandsfähigkeit. Und lebt sie auch. «Man merkt, dass es schon ein besonderer Haufen ist, der da drinsitzt», sagte DFB-Kapitän Joshua Kimmich nach dem hochverdienten 2:1-Sieg beim FSV Mainz 05 mit Verweis auf die Münchner Kabine.

«Manuel gibt Schmerzen ohnehin nicht so zu»

Trotz schwieriger Rückschläge – allen voran dem Ausfall von Chefcoach Vincent Kompany – gehen die Bayern als Tabellenführer in die Länderspielpause. Ob Neuer danach wieder schnell zwischen den Pfosten steht, ist ungewiss. «Es sieht auch nicht danach aus, dass er schon nach einer Woche wieder trainieren kann», sagte Kimmich. «Manuel gibt Schmerzen ohnehin nicht so zu. Wenn er dann mal rausgeht, ist es leider wahrscheinlich etwas Ernsthaftes.»

Wieder der Fuß. Wieder die Sehnenreizung? Schon nach dem 2:0 bei Atlético Madrid hatte der Weltmeister-Torhüter von 2014, der zuvor drei Spiele aussetzen musste, eingeräumt: «Ich habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen gehabt. Auch heute Morgen nach dem Aufstehen.» 

In Mainz musste Neuer unmittelbar vor der Pause vom Rasen und wurde durch Jonas Urbig ersetzt. Die genaue Diagnose steht noch aus, aber auch Eberls Worte lassen nichts Gutes ahnen: «Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist.» 

Neuers Rekordspiel – und Hamanns Kritik 

Dabei hatte sich Neuer mit 40 Jahren und 225 Tagen gerade zum ältesten Bundesliga-Spieler der Bayern gekürt. Er löste laut dem Datenanbieter Opta den früheren Schlussmann Bernd Dreher (40 Jahre und 198 Tage) ab. In der Ligawertung liegt er aber deutlich hinter Uli Stein und Toni Schumacher, die mit mehr als 42 Jahren noch zwischen den Pfosten standen.

Sky-Experte und Ex-Bayern-Profi Dietmar Hamann stieß gleich mal eine Grundsatz-Debatte an. «Die Bayern müssen irgendwann eine Entscheidung im Sinne des Vereins treffen. Wenn du alle zwei Wochen einen anderen Torwart im Tor stehen hast, gibt das der Mannschaft und der Verteidigung natürlich keine Sicherheit.» Auf eine Frage in diese Richtung reagierte Eberl in der Interviewzone aber erst gar nicht. 

Spätes Gegentor ärgert Urbig und Co.

Münchens Sportchef berichtete lieber davon, dass Urbig und die Innenverteidiger Dayot Upamecano und Jonathan Tah wegen des Gegentors in der Nachspielzeit durch Phillip Tietz «so ein Gesicht ziehen». Dies sei eine bemerkenswerte Reaktion. 

Eberl lobte auch das Trainerteam um Aaron Danks, der Kompany seit dessen Zusammenbruch vertritt. Und: «Vor allem die Mannschaft auf dem Platz hat nicht nachgelassen.» Trotz der Ausfälle von Jamal Musiala, Luis Diaz, Serge Gnabry und Ismael Saibari. Die derzeit schwierige Zeit könne das Team – wie nach der Club-WM 2025 mit der Horrorverletzung Musialas – «zusammenschweißen».

Kimmich lobt die Ruhe im Verein

«Ich habe es auch schon mal anders erlebt in meinen elf Jahren. Es ist schon sehr besonders, was die letzten zwei, drei Jahre da zusammengewachsen ist», bestätigte Kimmich. «Es ist schon sehr viel Ruhe im Verein momentan. Das war früher anders: Auch wenn wir erfolgreich Fußball gespielt haben, war’s immer unruhig. Da hat man momentan schon das Gefühl, dass irgendwie alles passt.»

Der 31-Jährige erlebte mit seinem Führungstor (14. Minute) einen ganz besonderen Moment. «Ich musste tatsächlich dann sofort an ihn denken. Normal blendend man das ja auf dem Fußballfeld aus», erklärte Kimmich. «Aber momentan ist das eher die schwierigste Phase, wenn man auf dem Platz steht.» Nach dem Tod seines Vaters Berthold (57) hatte er drei Pflichtspiele gefehlt und war vergangenes Wochenende gegen Borussia Dortmund (2:2) erstmals wieder dabei.

Harry Kane glänzt als Vorlagengeber

Lennart Karl (57.) traf zudem wie schon in Madrid. Und Harry Kane? Der Ballon d’Or-Gewinner bereitete beide Treffer vor und reist jetzt erstmal zur englischen Nationalmannschaft. Es war bereits sein achter Assist am neunten Bundesliga-Spieltag. Auch um seinen Toptorjäger wollte Eberl keine Diskussion aufkommen lassen: «Ich glaube, dass die letzten 14 Tage für Harry unfassbar emotional waren.»

Quelle: dpa

 

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Tatverdächtiger stellt sich nach Feuer auf Firmengelände https://www.radio-plassenburg.de/tatverdaechtiger-stellt-sich-nach-feuer-auf-firmengelaende-11824662/ Sun, 08 Nov 2026 09:08:45 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962608 Auf einem Firmengelände in Aschaffenburg sind mehrere Fahrzeuge in Brand geraten. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen, sagte ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Täter stellte sich nach Angaben eines weiteren Polizeibeamten bei der Bundespolizei in Aschaffenburg.

Der Mann soll auf dem Gelände einer Firma für Schwimmbadtechnik mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen brannten demnach zwei Transporter und zwei Gabelstapler. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen laufen laut dem Sprecher. Auch die Kriminalpolizei sei involviert.

Quelle: dpa

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Linke Emde weist Rückzugsforderung des Vorstands zurück https://www.radio-plassenburg.de/linke-emde-weist-rueckzugsforderung-des-vorstands-zurueck-11824653/ Sun, 08 Nov 2026 09:06:47 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962599 Die umstrittene Berliner Linke-Politikerin Vanessa Emde weigert sich, der Aufforderung ihres Parteivorstands zum Mandatsverzicht zu folgen. «Selbstverständlich werde ich mein Mandat weiter ausüben!», erklärte sie in einer Pressemitteilung. Die Rückzugsforderung des Landesvorstands weise sie entschieden zurück. «Demokratisch erlangte Mandate sind kein Verhandlungsgegenstand», so Emde.

Ihr wird unter anderem vorgeworfen, dass sie das Existenzrecht Israels bestreitet. Eine Erklärung gegen Antisemitismus hatte sie wie alle Linke-Abgeordneten in der konstituierenden Fraktionssitzung am 13. Oktober unterschrieben – sich anschließend aber in einem Instagram-Video davon distanziert. Die Führung der Berliner Linken hatte Emde am Freitag mit dem Hinweis auf eine Verweigerung gemeinsamer Arbeit aufgefordert, ihr Mandat zurückzugeben. «Wir vertrauen ihr nicht mehr», erklärten die Landesvorsitzenden Wolter und Maximilian Schirmer nach einer Vorstandssitzung.

«Dafür wurde ich gewählt und dafür setze ich mich ein» 

Emde teilte mit, für sie gelte, keine Koalition ohne die konsequente Umsetzung des Volksentscheids zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne und ohne Palästinasolidarität einzugehen. Außerdem dürfe eine Koalition keine sozialen Kürzungen eingehen. «Die Repression, Einschüchterung und rassistische Polizeigewalt müssen enden und Meinungs-, Versammlungs- und Kunstfreiheit in Berlin geschützt werden. Dafür wurde ich gewählt und dafür setze ich mich ein», erklärte Emde. 

«Offensichtlich tue ich dies auf Grundlage unserer geltenden Parteibeschlüsse und den Mandatsträgervereinbarungen der Partei.» Der Parteitagsbeschluss zur Jerusalemer Erklärung (JDA) und der Beschluss, die «israelischen Verbrechen» an den Palästinensern als Genozid zu bezeichnen und zu verurteilen, bildeten eine ausdrückliche Grundlage ihres politischen Handelns «und werden es auch in Zukunft tun».

Emde demonstrierte gegen ihre Parteiführung

Das Verhalten der Abgeordneten sorgt seit Wochen für Diskussionen. Emde war am 20. September neu ins Abgeordnetenhaus gewählt worden, mit einem Direktmandat des Wahlkreises Neukölln.

Auf einer Kundgebung gegen ihre Parteiführung am Rande eines Linke-Parteitages hatte sie sich kürzlich mit einem umstrittenen propalästinensischen Aktivisten solidarisiert. Dieser engagiert sich laut dem Verein democ, der sich mit demokratiefeindlichen Bewegungen beschäftigt, für die Terrorgruppe Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP).

Quelle: dpa

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Indische Pilgerstadt stellt Millionen Öllämpchen auf https://www.radio-plassenburg.de/indische-pilgerstadt-stellt-millionen-oellaempchen-auf-11824644/ Sun, 08 Nov 2026 09:04:52 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962589 Die indische Pilgerstadt Ayodhya hat am Vorabend des hinduistischen Lichterfests Diwali mit Millionen aufgestellter Öllämpchen ein riesiges Lichtermeer inszeniert. An den Ufern des Flusses Saryu seien diesmal etwa 3,6 Millionen Diyas – einfache handgefertigte Öllampen aus Ton oder Kupfer – und damit gut eine Million mehr als beim «Weltrekord» im vergangenen Jahr aufgestellt worden, berichteten die Nachrichtenagentur PTI und andere indische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung des Bundesstaats Uttar Pradesh. 

Zehntausende Freiwillige hätten dabei geholfen, die Öllämpchen für die Inszenierung zu platzieren. Zudem nahmen am Samstagabend (Ortszeit) über 2.100 Priester gleichzeitig eine hinduistische Lampen-Zeremonie am Fluss vor.

Die «Deepotsav» genannten Feierlichkeiten in Ayodhya ziehen Tausende von Besuchern aus dem In- und Ausland an. Umrahmt wurden sie unter anderem mit Aufführungen, großem Feuerwerk sowie einer Laser- und Drohnenshow. Nach Berichten des staatlichen Senders All India Radio war es diesmal die zehnte Ausgabe dieser Art von Feierlichkeiten. Sie fänden seit dem Antritt des Regierungschefs von Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, statt. Die Regierung wirbt unter anderem damit, dass «Deepotsav» Indiens kulturelle Traditionen, sein künstlerisches Erbe und seine spirituelle Inbrunst zusammenbringe. 

Lichterfest Diwali

Diwali ist eines der wichtigsten Feste im Hinduismus, es ist in der Bedeutung ähnlich wie Weihnachten für viele Menschen in Deutschland. Familien kommen zusammen und tauschen Geschenke aus. Sie ehren Lakshmi, die Göttin für Reichtum und Prosperität. Beim Fest wird auch der Sieg des Guten über das Böse gefeiert – oder eben der Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Es wird auch von Hindus in anderen Ländern wie etwa Nepal oder Sri Lanka begangen.

Quelle: dpa

 

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«Papst der beiden Amerikas» zurück im Süden https://www.radio-plassenburg.de/papst-der-beiden-amerikas-zurueck-im-sueden-11824617/ Sun, 08 Nov 2026 08:52:04 +0000 urn:newsml:dpa.com:20090101:261108-930-962520 Papst Leo XIV. ist erstmals wieder zurück in Südamerika, wo er vor seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche zwei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte. Zum Auftakt einer zwölftägigen Reise wurde er am Wochenende in Uruguay von mehr als 100.000 Menschen bejubelt. Bei der ersten großen Messe in der Stadt Paysandu rief er dazu auf, den Glauben an künftige Generationen weiterzugeben. In der Hauptstadt Montevideo besuchte er auch ein Armenviertel.

Nur dreieinhalb Wochen nach seiner Krebs-OP waren dem 71-Jährigen keine gesundheitlichen Schwächen anzumerken. Die strapaziöse Anreise mit einem Flug von mehr als 13 Stunden überstand er offensichtlich gut. Weitere Stationen der Reise sind Argentinien und der Andenstaat Peru. Dort wirkte der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre lang als Missionar und Bischof. Im Flugzeug äußerte er sich «sehr glücklich» über die Rückkehr.

«Papst der beiden Amerikas»

Auf dem südamerikanischen Kontinent wird Leos Lebensweg aus seiner Heimatstadt Chicago über Peru bis schließlich nach Rom sehr genau verfolgt. Vielfach wird der Nachfolger des Argentiniers Franziskus als «Papst der beiden Amerikas» bezeichnet. Mit Freude wird auch aufgenommen, dass er seine Reden und Predigten in nahezu perfektem Spanisch hält. 

Bei einer Messe vor 40.000 Menschen rief Leo dazu auf, den Glauben mit «kreativem Mut» weiterzuverbreiten. «Das ist unser aller Berufung: Brücken zu bauen, Bindungen zu verstärken, zu vereinen und die Freude am Glauben weiterzugeben.» Am Samstagabend kamen 70.000 Menschen ins Stadion von Montevideo. In Südamerika bekennen sich nach Vatikan-Angaben mehr als 390 Millionen Menschen zum katholischen Glauben – deutlich mehr als in Europa. Weltweit gibt es 1,4 Milliarden Katholiken.

Kirche und Staat in Uruguay strikt getrennt

Im ersten Gastgeberland Uruguay sind Staat und Kirche allerdings seit mehr als einem Jahrhundert strikt voneinander getrennt. Dort heißt Weihnachten zum Beispiel «Tag der Familie». Zum Auftakt lobte Leo das 3,5-Millionen-Einwohner-Land wegen vier Jahrzehnten «ununterbrochener Demokratie» mit friedlichen Regierungswechseln als Modell für den gesamten Kontinent. 

Auch bei der Messe in Paysandu, für die er wieder ins Flugzeug steigen musste, wirkte der Papst gesund. Wegen seiner Krebserkrankung hatte es Zweifel gegeben, ob er die Reise überhaupt antreten kann. Erst Mitte Oktober war ihm ein Teil des rechten Lungenflügels mit einem bösartigen Tumor entfernt worden. Wenige Tage später gaben die Ärzte für die Reise grünes Licht. Nach deren Angaben ist der Papst nun wieder krebsfrei. Auf seinen Lieblingssport Tennis muss er noch verzichten.

Alles in allem mehr als 30.000 Flugkilometer

Auf dem langen Hinflug begrüßte Leo alle mehr als 80 mitreisenden Journalisten persönlich. Auf die Frage nach den Gründen für seine schnelle Erholung entgegnete er: «Der Glaube an Gott, gute Ärzte, gute Chirurgen und ein gesunder Lebensstil.» In seiner Rede sagte er später: «Ich habe selbst die Grenzen erlebt, die einem durch Krankheit erwachsen und bin zutiefst dankbar für die erhaltene Hilfe. Das lässt mich an die vielen Frauen und Männer denken, denen die Mittel fehlen für eine frühzeitige Diagnose oder für die Behandlung, die sie brauchen.»

Im Flugzeug ging der Pontifex auch auf die Zwischenwahlen in den USA ein, die dem republikanischen Lager von Präsident Donald Trump eine schwere Niederlage brachten. Auf die Bitte um einen Kommentar entgegnete er: «Ich bin stolz darauf, Amerikaner zu sein und das Wahlrecht auszuüben.» Leo hatte per Briefwahl seine Stimme abgegeben. Seit seiner Wahl kam es zwischen Trump und ihm mehrfach zu Kontroversen. Dies könnte ein Grund dafür sein, warum er nun zunächst in seine «zweite Heimat» flog. Spekuliert wird über eine USA-Reise 2027.

Auch in Heimat von Vorgänger Franziskus

Nach der Station in Peru wird sich Leo bis Mittwoch in Argentinien aufhalten, der Heimat seines vergangenes Jahr an Ostern verstorbenen Vorgängers. Franziskus kehrte als Papst nie nach Argentinien zurück. Vermutet wird, dass er befürchtete, in die dortige Politik hineingezogen zu werden. Sowohl Argentinien als auch Peru werden heute von rechtspopulistischen Staatschefs regiert, Präsident Javier Milei und Präsidentin Keiko Fujimori, deren inzwischen verstorbener Vater früher selbst Präsident war. In seiner Zeit als Bischof hatte Leo ihn mehrfach kritisiert.

Die Reise umfasst alles in allem mehr als 30.000 Flugkilometer. Leo will mehr als drei Dutzend Predigten und Reden in zehn verschiedenen Städten in unterschiedlichen Klima-, Zeit- und Höhenzonen halten. Dazu gehört auch ein Ausflug auf 3.700 Meter in die peruanischen Anden, was wegen der dünnen Höhenluft nach Leos Lungenoperation als heikel gilt.

Wieder Treffen mit Opfern sexuellen Missbrauchs 

Nach Angaben des Vatikans will Leo in Südamerika auch Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche treffen. Details nannte die Kirche nicht. Solche Treffen gehören bei Auslandsreisen des Papstes inzwischen häufig dazu. In der Regel gibt es im Anschluss aber kaum offizielle Informationen über den Verlauf. Die hohe Zahl an Missbrauchsfällen und der Umgang damit haben in vielen Ländern zu einem massiven Ansehensverlust für die katholische Kirche geführt.

Quelle: dpa

 

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