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Feuerwehrmann nach Brandstiftungen in U-Haft

Aschaffenburg (dpa/lby) – Nach mehreren Brandstiftungen im unterfränkischen Aschaffenburg sitzt ein Feuerwehrmann in Untersuchungshaft. Der 30-Jährige habe ein Geständnis abgelegt, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag.

Im August hatte der Mann nach den Ermittlungen mehrfach in Waldstücken Feuer gelegt, später steckte er gelagertes Brennholz an. Der letzte Brand vom 7. November führte die Polizei auf die Spur des 30-Jährigen. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr wurde nach einer Wohnungsdurchsuchung ein Haftbefehl erlassen.

Warum der aktive Feuerwehrmann die Brände gelegt hat, wurde zunächst nicht bekannt. Es kommt immer wieder vor, dass Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren selbst zu Brandstiftern werden. Die Polizei will nun ermitteln, ob noch weitere Feuer von dem 30-Jährigen gelegt wurden. Menschen wurden bei den Bränden nicht verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro.