Fischen geht die Luft aus: Angekündigter Wetterumschwung bedroht oberfränkische Fischbestände

Die oberfränkischen Gewässer sind durch die wochenlange Hitze viel zu warm, vereinzelt hat es in der Region auch schon Fischsterben gegeben. Aber auch der vorausgesagte Wetterumschwung könnte schlimme Folgen für die Fische haben. Darauf weisen die Experten der Fachberatung für Fischerei des Bezirks hin. Grund für das Fischsterben ist der temperaturbedingt niedrige Sauerstoffgehalt – vor allem in Seen und Teichen. Dort würde ein Wetterumschwung mit heftigem Regen und bedecktem Himmel auch nicht helfen. Es haben sich nämlich viele Blaualgen gebildet, die dann absterben und sich zersetzen würden. Das würde dem Wasser noch mehr Sauerstoff entziehen. Stattdessen bräuchte es jetzt nach und nach flächendeckend bis zu 100 Liter Regen in einer Woche, um wieder einigermaßen Wasser zu haben, heißt es.