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Flamingo-Küken und die Sache mit den Carotinoiden

München (dpa/lby) – Flauschig, klein und noch grau: Im Münchner Tierpark Hellabrunn sind in den vergangenen beiden Wochen 16 Flamingo-Küken geschlüpft. Weitere könnten noch folgen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Aktuell leben im Tierpark Hellabrunn mehr als 100 rote und rosa Flamingos. Ein Flamingo-Küken schlüpft nach rund 30 Tagen und wird von beiden Eltern versorgt. Etwa nach einer Woche laufen die Kleinen auf ihren relativ kurzen, aber kräftigen Beinen.

Bereits nach einem halben Jahr sind Flamingos ausgewachsen. Erst allerdings mit der Geschlechtsreife im Alter von zwei bis drei Jahren färbt sich ihr Gefieder dann rosa oder rot. Grund: Die Vögel lagern sogenannte Carotinoide bestimmter Algen und kleiner Krebse als Farbstoff in ihren Federn ein.