Foodsharing: Kulmbacher Initiative sammelt Lebensmittel, damit sie nicht weggeworfen werden

Über ein Drittel der Lebensmittel in Deutschland landet laut der Naturschutzorganisation WWF in der Tonne, der Großteil davon ist aber noch brauchbar. Auch in Kulmbach sammelt die Tafel überschüssige und qualitativ tadellose Lebensmittel ein und verteilt sie zweimal die Woche an bedürftige Menschen.
In vielen Städten, inzwischen auch in Oberfranken, gibt es zusätzlich die so genannten Lebensmittelretter. Sie „retten“, was zu viel und ungewollt ist, aus privaten Haushalten und Betrieben und was das Mindeshaltbarkeitsdatum überschritten hat und deswegen von der Tafel nicht verteilt werden darf.

In Kulmbach organisieren sich die Lebensmittelretter gerade und stehen kurz davor, in der Stadt eine öffentliche Abholstelle einzurichten, wo sich dann jedermann ohne Bezahlung solche Lebensmittel holen darf. Der einzige Sinn dahinter: Nicht wegwerfen.

Die Lebensmittelretter brauchen noch ein paar Mitstreiter, die sich über foodsharing.de über ein Quiz registrieren und dann aktiv mithelfen, Lebensmittel abzuholen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.