Forderung der Kulmbacher SPD: Grundsatzbeschluss zu Photovoltaikanlagen soll gekippt werden

Der Grundsatzbeschluss zur Nutzung von Freiflächen für Photovoltaikanlagen in Kulmbach soll weg. Das fordert die Kulmbacher SPD und stellt für die kommende Stadtratssitzung einen entsprechenden Antrag.

Zuletzt wurde im Februar mit Verweis auf diesen Grundsatzbeschluss ein Bauantrag für eine Photovoltaikanlage in Grafendobrach abgelehnt. Photovoltaikanlagen nur auf Dächern zu realisieren sei nicht wirtschaftlich, so der SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Ingo Lehmann in seinem Antrag. Er fordert, den Weg für mögliche Investoren frei zu machen und eine Zustimmung aber an Bedingungen zu knüpfen, etwa dass , der erzeugte Strom ins Kulmbacher Stromnetz fließen müsse.

Die Kulmbacher Grünen-Kreisvorsitzende Dagmar Keis-Lechner kündigt einen Bürgerantrag des Kulmbacher Energiewendebündnisses an, mit dem gleichen Ziel. Klimaschutz, Förderung Erneuerbarer Energien und Gemeinwohlökonomie sind ihre Argumente. Nur sieben Prozent des Stromes der Kulmbacher Stadtwerke werde aktuell auf Dächern produziert.