An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug «Polizei»., © David Inderlied/dpa/Illustration

Eine Tote und mehrere Verletzte bei Unfällen in Seen

Zu mehreren Badeunfällen ist es am Wochenende im Südwesten gekommen – eine 52-Jährige kam dabei trotz schneller Hilfe ums Leben.

Die Frau war nach Polizeiangaben vom Montag am Landungssteg in Meersburg am Bodensee in Richtung Seemitte geschwommen. Als sie etwa 300 Meter vom Ufer entfernt war, rief sie am Sonntag laut Zeugenaussagen um Hilfe.

Mehrere Menschen schwammen zu ihr und brachten sie ans Ufer. Die 52-Jährige sei zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits leblos gewesen. Trotz Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Rettungsdienst starb die Frau am Unfallort.

Ein vier Jahre altes Kind befindet sich nach einem Badeunfall im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in einem kritischen Zustand. Badegäste hatten es am Sonntag im Strandbad Titisee reglos im Wasser entdeckt. Das Kind kam in eine Spezial-Klinik.

Am Samstag ging einer 73-Jährigen am Bodensee-Strandbad in Immenstaad während des Schwimmens die Puste aus. Ihr Ehemann, ein Badegast und eine Badeaufsicht brachten die Frau ans Ufer, die kurzzeitig laut Polizei bewusstlos war. Die Rentnerin kam in ein Krankenhaus.

In Hagnau verlor ebenfalls am Samstag ein 71-Jähriger im Bodensee das Bewusstsein, nachdem er durch eine Welle Wasser in die Lunge bekam. Ein Badegast brachte den Mann an die Wasseroberfläche. Ein Wassersportler eilte ebenfalls zur Hilfe. Auf seinem Paddel-Brett brachten die beiden Retter den 71-Jährigen ans Ufer. Der Mann sei im stabilen Zustand in ein Krankenhaus gekommen, hieß es seitens der Polizei.

In Pfullingen (Landkreis Reutlingen) fiel am Sonntagabend eine Seniorin beim Spazieren gehen in den dortigen Klostersee und kam nicht mehr selbstständig ans Ufer. Eine Zeugin des Vorfalls rettete sie.