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Freie Fahrt um Stadtsteinach herum: Ortsumgehung der B 303 feierlich freigegeben

Die Regierungspräsidentin von Oberfranken Heidrun Piwernetz und der Leiter des Staatlichen Bauamtes Kurt Schnabel haben heute zusammen mit dem Kulmbacher Landrat Klaus-Peter Söllner und Mandatsträgern aus Bund, Land und der Stadt die neue Ortsumgehung von Stadtsteinach der Bundesstraße 303 feierlich dem Verkehr übergeben. Der überörtliche Verkehr ist damit raus aus der engen Stadtsteinacher Ortsdurchfahrt und weg vom Marktplatz.

Im Verlauf der B303 gibt es nun im Landkreis Kulmbach bis zur A9 bei Himmelkron keine Ortsdurchfahrt mehr. Gut 6.730 Fahrzeuge sind jeden Tag durch Stadtsteinach gefahren und es gab häufig prekäre Situationen bei der Begegnung zweier Lkw oder bei querenden Fußgängern.

Die 3,5  Kilometer lange Umgehung von Stadtsteinach hat gut 23 Millionen Euro gekostet, sechs Brückenbauwerke sind dabei, das größte ist die Steinachtalbrücke mit einer Länge von 91 Metern, die jetzt das Tal der Unteren Steinach überspannt. Für die Stadtsteinacher Umgehung wurden rund 225.000 Kubikmeter Erde bewegt und eine Straßenfläche von rund 35.000 Quadratmetern asphaltiert. Zur Reduzierung der Lärmbelastung wurde ein Teil des anfallenden Bodenaushubes vor Ort in Lärmschutzwällen verwendet und eine 230 m lange Lärmschutzwand errichtet. Hinzu kommen zwei Regenrückhaltebecken mit Absetzbecken um das Oberflächenwasser aufzufangen.

Stadtsteinach ist mit drei Anschlussstellen an die neue Ortsumgehung angebunden.

Als Abschluss der Arbeiten wird nach der Verkehrsfreigabe das Brückenbauwerk über den Schindelbach am nördlichen Ortsrand von Stadtsteinach abgebrochen und durch ein neues Bauwerk ersetzt. Dafür muss der südlichen Anschlussstellenast am Kreisverkehr gesperrt werden.