© David-Wolfgang Ebener

Früher Frühling hilft der Baywa

München (dpa/lby) – Dank des milden Frühlings ist der Start ins neue Geschäftsjahr für Deutschlands größten Agrarhandelskonzern Baywa weniger schmerzlich ausgefallen als üblich. Der zum Jahresbeginn häufig auftretende Verlust im ersten Quartal ist dieses Mal viel geringer ausgefallen als im Vorjahr: minus 13,8 Millionen Euro im Vergleich zu minus 41 Millionen Euro. Die Umsätze stiegen nach Angaben vom Donnerstag von 3,8 auf 4,1 Milliarden Euro. Die Ursache: Da der März vergleichsweise warm war, begannen die Bauern früher als üblich mit der Bewirtschaftung ihrer Felder und deckten sich deshalb auch früher bei der Baywa ein, insbesondere mit Dünger.

Ein schlechtes erstes Quartal hat bei der Baywa Tradition: Da im Winter die Landwirtschaft ruht, ruht auch der Agrarhandel weitgehend. Im weiteren Jahresverlauf fallen die Ergebnisse dann in aller Regel sehr viel besser aus. Der Konzern hat zwar noch weitere Standbeine, doch ist der Agrarhandel nach wie vor das größte Geschäftsfeld. Vorstandschef Klaus Josef Lutz geht davon aus, dass 2019 insgesamt besser ausfällt als 2018. Abgesehen vom Agrarhandel vertreibt der Konzern unter anderem Baustoffe und im Energiegeschäft vor allem Heizöl, Kraftstoffe, Schmiermittel sowie Holzpellets.