Fünf Jahre ohne Roaming-Gebühren: in bestimmten Regionen kann es trotzdem teuer werden

Seit genau fünf Jahren ist es möglich, in den Urlaub zu fahren, ohne sich Gedanken über Roaming-Gebühren machen zu müssen. Die sind heute vor fünf Jahren per Gesetz weggefallen. Allerdings gibt es ein paar Fallen, die man als Urlauber im Kopf haben sollte.

Am Bodensee kann es zum Beispiel passieren, dass sich das Handy ins Schweizer Netz einloggt. Die gehört nicht zur EU, also müssen die Kosten übernommen werden. Gleiches gilt für das Ski-Fahren in der Schweiz. Eine teure Rechnung kann auch nach einer Schiffsreise kommen, weil das Handy-Netz hier über den Satelliten kommt. Und auch in beliebten Urlaubsländern wie der Türkei oder Ägypten werden Gebühren fällig, weil die nicht zur EU gehören.

Wer sicher gehen will, dass sich das Handy nicht in kostenpflichtige Netze einloggt, kann seinem Gerät das Roaming verbieten oder nachlesen, welche Regeln im Urlaubsland gelten.