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Fürth vor «Geduldsspiel» gegen Braunschweig

Fürth (dpa/lby) – Im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga will die SpVgg Greuther Fürth ohne Ablenkung von der Tabelle weiter punkten. Obwohl die Franken am Dienstagabend (18.30 Uhr/Sky) gegen die vom Abstieg gefährdete Eintracht aus Braunschweig Favorit sind, mahnt Trainer Stefan Leitl seine Spieler: «Das wird ein Geduldsspiel und eine schwere Herausforderung.» Der Coach erwähnte einen Tag vor dem Duell vor allem die Abwehr der Gäste mit nur drei Gegentoren in zuletzt acht Spielen. «Das zeugt davon, dass sie den richtigen Schlüssel gefunden haben. Sie haben sich stabilisiert.»

Während die Braunschweiger im Abstiegskampf stecken, will Fürth den Rang in der Aufstiegszone festigen. Die Franken haben als Zweite einen Punkt Vorsprung auf den Hamburger SV. Die Hanseaten wiederum sind wegen Corona-Spielausfällen erst am Donnerstag mit einem Nachholspiel dran. Daher kann Fürth vorlegen.

Das Klassement spiele in der aktuellen Situation keine Rolle, sagte Leitl. «Ich sage das ja nicht einfach so dahin. Wir befassen uns wirklich nur mit dem einzelnen Spieltag. Was auf anderen Plätzen passiert, können wir eh nicht beeinflussen. Wichtig ist für uns, das in den kommenden Wochen beizubehalten. Die Tabelle ist im Moment nicht aussagekräftig, das betrifft uns ja auch.» Fürth muss Ende April das Spiel gegen Sandhausen nachholen. «Es gilt für uns noch mehr, den Fokus auf uns zu legen und kontinuierlich zu punkten.»

Gegen die Eintracht könnte Innenverteidiger Abdourahmane Barry nach einer gut einmonatigen Pause wegen einer Bänderverletzung zum Comeback kommen. «Vielleicht reicht es für einen Kaderplatz», sagte Leitl. Die Ersatzstürmer Emil Berggreen und Robin Kehr fallen dagegen aus: Berggreen hat Adduktorenprobleme. Kehr habe Kontakt mit einer auf Corona getesteten Person gehabt. Er ist in Quarantäne. Die Tests bei dem 21-Jährigen seien bislang alle negativ ausgefallen.

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