Der Fürther Max Christiansen (r) kämpft mit Etienne Amenyido (l) vom FC St. Pauli um den Ball., © Daniel Karmann/dpa

Fürth nach spätem Joker-Tor von St. Pauli weiter sieglos

Weiter Frust in Fürth: Ein spätes Gegentor von Connor Metcalfe für den FC St. Pauli hat Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth um den ersten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga gebracht. Beim 2:2 (0:1) am Samstag traf der Hamburger Joker in der 85. Minute mit einem platzierten Linksschuss aus 16 Metern. Für die Fürther war es bereits das vierte Unentschieden im siebten Spiel.

«In der ersten Halbzeit waren wir zu ängstlich, zu passiv», sagte Trainer Marc Schneider: «Aber Kompliment, wie die Mannschaft aus der Pause kommt. Man hat gesehen, dass nicht viel fehlt.»

Das Endergebnis war verdient. Schneiders Team war vor den 10.553 Zuschauern im Ronhof in der ersten Hälfte nicht da. Die Fürther traten aber nach der Pause wie verwandelt auf. Kapitän Branimir Hrgota (48.) glich zunächst den Rückstand durch Marcel Hartel aus. Kurz darauf köpfte Paulis Jackson Irvine eine Flanke von Tobias Raschl, die er klären wollte, unglücklich ins eigene Tor (52.). In der ersten Hälte hatte Irvine noch vorne per Kopf die Oberkante der Latte des Fürthers Tores getroffen (30.).

St. Pauli verdiente sich das späte Unentschieden. Vor dem 2:2 schoss Leart Paqarada einen nach Videobeweis zuerkannten Foulelfmeter an die Unterkante der Latte (72.). Zuvor hatte es im Strafraum einen Kontakt von Fürths Timothy Tillman gegen Igor Matanovic gegeben. «Es gibt keinen Zweifel, dass wir enttäuscht sind. Wir haben geackert und gekämpft und das Spiel in der zweiten Halbzeit stark gedreht», sagte Torwart Andreas Linde.