Funklochland Landkreis Lichtenfels?: Studie ist ausgewertet

Durch die Gegend fahren und dabei mit dem Handy telefonieren, das ist bei uns auf dem Land nicht immer möglich und gerade im Landkreis Lichtenfels scheint es besonders schlimm zu sein. Die Probleme waren offenbar so groß, dass der Landkreis eine schwedische Firma beauftragt hat, eine Studie zu den Funklöchern zu machen. Mit Hilfe von Müllfahrzeugen, die durch den ganzen Landkreis fahren, hat die Firma Daten erhoben und auf 1.800 Seiten zusammengetragen.

Nun gab es ein erstes Treffen zwischen verschiedenen Mobilfunk-Anbietern, Bürgermeistern und dem Landrat Christian Meißner. Das Ergebnis: Sowohl Telekom als auch Vodafone haben kürzlich neue Mobilfunkstandorte eingerichtet beziehungsweise welche geplant. Allerdings sei das nicht immer leicht umzusetzen, gerade in abgelegenen Waldgebieten.
Aber: Es ist auch noch viel Arbeit nötig. Auf Grundlage der Studie sei es an den Rathäusern, die Daten auszuwerten, die Funklöcher an die Mobilfunkunternehmen zu melden und konstruktiv zusammenzuarbeiten, so sinngemäß Landrat Meißner.