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Gasrückstände offenbar Ursache für tödliche Tankexplosion

Pfarrkirchen (dpa/lby) – Nach der tödlichen Tankexplosion in einem Haus in Niederbayern gehen die Ermittler davon aus, dass sich in dem Behälter noch Gasrückstände befunden haben. Bei der Verwendung eines elektrischen Gerätes durch einen 62 Jahre alten Handwerker sei es dann offenbar zu einer explosionsartigen Verpuffung gekommen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der Mann war dabei am Dienstag ums Leben gekommen. Sein 19 Jahre alter Kollege wurde schwer verletzt und befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung in einer Spezialklinik.

Die beiden Mitarbeiter einer Firma führten demnach an dem Erdtank in Pfarrkirchen Versiegelungsarbeiten durch. Der zum Lagern von Heizöl verwendete Tank sei bereits vor mehreren Wochen von der Firma gereinigt worden. Es seien aber nach ersten Erkenntnissen offenbar noch gasförmige Rückstände im Tank gewesen.

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