Gedenkfeier zum 77. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

In der KZ-Gedenkstätte Dachau sind am Sonntag rund 250 Besucher zusammengekommen, um an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 77 Jahren zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo betonte dabei die Bedeutung der Gedenkstätte für die Bildung: Es sei Pflicht, junge Menschen «im Geist der Demokratie und der Völkerversöhnung zu erziehen».

Karl Freller, Stiftungsdirektor Bayerische Gedenkstätten, bezeichnete in seiner Ansprache KZ-Gedenkstätten als «zentrale Erinnerungs- und Vermittlungsorte für die nationalsozialistischen Verbrechen», die als «steinerne Zeugen der Nachwelt zur Mahnung» dienen. Unter den Gästen waren auch Überlende des KZ Dachau sowie zahlreiche Angehörige ehemaliger Häftlinge.