Gegen neues Gewerbegebiet: Protest in Himmelkron wird lauter

Der Protest gegen ein weiteres Gewerbegebiet in Himmelkron wird immer lauter. So meldet sich jetzt der Bund Naturschutz zu Wort. Ortsgruppensprecherin Wilhelmine Denk sagt, das bisschen Gewerbesteuer, das Himmelkron mehr einnehme, zähle in 20 oder 30 Jahren nichts mehr. „Das Land, das wir unseren Enkeln und Urenkeln hinterlassen, ist dann kaputt,“ so Denk. Sie fordert eine Kehrtwende. Bürgermeister Gerhard Schneider spricht von einem schwierigen Spagat. Er ist aber der Meinung, dass ein Gewerbegebiet die Himmelkroner Bevölkerung nicht tangiert. Schließlich liege es an der Autobahn und damit fernab der Wohngebiete. Hintergrund: Im Norden von Himmelkron, zwischen der A 9 und der B 303, will die Gemeinde ein zusätzliches Gewerbegebiet schaffen. Dort könnten sich Logistik, Handel, Handwerk oder Industrie ansiedeln.