Geld abgezwackt: Fördervereins-Vorsitzende einer Schule bekommt Bewährungsstrafe

Weil sie Geld vom Konto des Fördervereins einer Schule im Landkreis Kulmbach abgezwackt hat – insgesamt 2.500 Euro – ist eine 36-Jährige zu einer einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden, auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Das Amtsgericht Kulmbach sah auch keinen minderschweren Fall, da die Frau, die auch noch die Vorsitzende des Fördervereins der Schule ist, wegen Veruntreuung und Betrugs bereits vorbestraft ist. Sie sei in finanzieller Not gewesen, berichtet die Bayerische Rundschau heute. Ans Tageslicht kam der Betrug demnach nur zufällig. Eine Bankangestellte hatte die stellvertretende Vereinsvorsitzende auf das Minus auf dem Vereinskonto angesprochen.