Geld für den Ochsenkopf: Freistaat Bayern soll 25 Millionen Euro für die Seilbahnen ausgeben

Die vier oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten sprechen sich für eine millionenschwere Förderung der touristischen Entwicklung des Ochsenkopfes aus. Klaus Adelt aus Hof, Inge Aures aus Kulmbach, Susann Biedefeld aus Coburg und Dr. Christoph Rabenstein aus Bayreuth fordern in einem gemeinsamen Antrag die Staatsregierung auf, Fördermittel in Höhe von 25 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld sollen die Seilbahnen am Ochsenkopf erneuert, aber auch für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen bezahlt werden, etwa eine Abwasserleitung ins Tal und die Instandsetzung des 100 Jahre alten Gipfelhauses Asenturm.

Nachdem vor Jahrzehnten der Grundsatzbeschluss in der Region gefasst wurde, den Ochsenkopf touristisch zu entwickeln und den Schneeberg als zweiten Hauptgipfel als Ruhezone und Rückzugsgebiet für bedrohte Tierarten von touristischen Einrichtungen frei zu halten, stehen jetzt Erneuerungen am Ochsenkopf an, die weder die umliegenden Gemeinden, der Landkreis Bayreuth noch der Fichtelgebirgsverein alleine schultern können, heißt es in dem Antrag weiter. Der Fichtelgebirgsverein hatte eine Resolution verabschiedet, die die SPD-Abgeordneten mit ihrem Antrag unterstützen.