Geld vom Staat: 59 Millionen Euro Stabilisierungshilfe für Oberfranken

Städte und Landkreise in Bayern, die zum Beispiel wegen des demografischen Wandels als strukturschwach gelten, bekommen Hilfe vom Staat. Die soll bei der Entschuldung helfen und den Kommunen die Möglichkeit geben, daneben noch in Projekte zu investieren.
59 Millionen Euro fließen aus München als Bedarfszuweisung und Stabilisierungshilfe nach Oberfranken. Mehr als die Hälfte davon, über 26 Millionen Euro landen im Stimmkreis Kulmbach-Wunsiedel, darauf machen die Kulmbacher Landtagsabgeordneten Schöffel und Aures aufmerksam.
Der Landkreis Kulmbach zum Beispiel bekommt fast drei Millionen Euro und damit die höchste Summe unter den Landkreisen. Bei den Städten sind es Hof, Selb und Marktredwitz, die mit zusammen 18 Millionen Euro am stärksten gefördert werden.

Im Kulmbacher Land bekommt Stadtsteinach 200.000 Euro, Thurnau eine halbe Million, Harsdorf 300.000 Euro und Kupferberg 100.000 Euro.

Im Landkreis Kronach erhalten Ludwigsstadt 1,5 Millionen Euro, Nordhalben eine Dreiviertel Million Euro und Steinwiesen 600.000 Euro, außerdem Wallenfels und Teuschnitz 450.000 beziehungsweise 400.000 Euro. Im Landkreis Lichtenfels ist es nur Weismain, das Stabilisierungshilfe braucht, 100.000 Euro kommen von der Staatsregierung.