Geldsorgen trotz staatlicher Hilfen: Therme Obernsees rechnet mit dicken Defizit, will aber weiter investieren

Die Corona-Pandemie macht der Therme Obernsees schwer zu schaffen. Die Besucherzahlen sind im vergangenen Jahr unter die Hälfte gesunken. Wie es 2021 läuft, kann noch niemand sagen. Seit dem 2. November ist die Therme dicht, der Betrieb wurde auf das nötigste Maß heruntergefahren.

Gestern hat der Zweckverband den Haushaltsplan für 2021 auf den Weg gebracht. Er rechnet mit 1,65 Millionen Euro an Einnahmen, demgegenüber stehen man Ausgaben von knapp 3,4 Millionen Euro und Schulden von mehr als zehn Millionen Euro. Erwartet wird heuer ein neues Defizit von 1,73 Millionen Euro, trotz Corona-Hilfen. Trotzdem will die Therme investieren und modernisieren, gleichzeitig hat man 1.200 Meter tief nach Thermalwasser gebohrt und gefunden. Da laufen die Untersuchungen zur Qualität. Wärmer als das bisherige soll es sein und mehr Mineralien beinhalten.

(Archivbild)