Geldstrafe wegen Volksverhetzung bestätigt: Kulmbacher Online-Händler scheitert mit Berufung

Das Landgericht Bayreuth hat ein Urteil wegen Volksverhetzung gegen einen Mann aus dem Landkreis Kulmbach bestätigt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung hatten laut Bayerische Rundschau Berufung gegen eine Geldstrafe von 3.600 Euro eingelegt. Der 45-Jährige, der seit zwei Jahren  in einem abgelegenen früheren Gasthof im Frankenwald wohnt, war am Kulmbacher Amtsgericht verurteilt worden, weil  unter den Tonträgern und Textilien, die er vor allem für rechtsgerichtete Kundschaft vertreibt, auch eine CD einer Band war, die klar volksverhetzende Inhalte hatte – so das Urteil der Kulmbacher Richter.

Die nächst höhere Instanz, das Landgericht Bayreuth, hat dieses Urteil gestern nach einer Marathonsitzung bestätigt. Allerdings ist auch die Staatsanwaltschaft mit ihrer Forderung nach einer höheren Strafe abgeblitzt. Ob eine der Parteien gegen das Urteil vor die nächst höhere Distanz zieht, ist noch nicht bekannt.

(Symbolbild)