Gelockertes Besuchskonzept: Diakonie Kulmbach zieht Bilanz über die letzten Wochen

Die Seniorenheime der Diakonie Kulmbach kämpfen sich Stück für Stück zurück zur Normalität. In einer Mitteilung zieht die Diakonie Bilanz über die vergangenen Wochen mit gelockertem Besuchskonzept. Seit Anfang Juni müssen Besucher kein negatives Testergebnis mehr vorweisen und dürfen bis zu drei Stunden in den Einrichtungen bleiben. Das Masken- und Abstandsgebot bleibt bestehen. Die Bewohner der Seniorenheime freuen sich darüber, dass wieder mehr Besuch erlaubt ist, auch für die Angehörigen sei es jetzt wieder leichter und flexibler zu handhaben, erklärt Jürgen Konrad, der Leiter des Mainleuser Stifts. Auch das Angebot für die Bewohner in den Pflegeeinrichtungen der Diakonie könne erweitert werden. In kleinen Gruppen können beispielsweise wieder gemeinsame Gymnastikeinheiten oder Geburtstagsfeiern stattfinden. Trotz aller Lockerungen: Für die Pflegekräfte bleibe der bürokratische Aufwand hoch, so Konrad. Sei es durch die Besucherregistrierung oder das ständige Desinfizieren nahezu aller Kontaktflächen. Von „Routine wie zuvor“ könne noch nicht die Rede sein, heißt es.