Gezänk um geschenkte Handtücher: Rechtsanwalt von Henry Schramm gibt Einschätzung

Mit den Vorwürfen, der ehemalige Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm habe Repräsentations-Geschenke nicht ordnungsgemäß abgerechnet, wird nur mit Dreck geworfen, nichts weiter. Das ist in der so genannten Handtuch-Affäre in Kulmbach die Einschätzung von Schramms  Rechtsanwalt, Karsten Schießeck aus Bayreuth.

Er zeichnet heute im Nordbayerischen Kurier die Entwicklung der Debatte nach und kommt zu dem Schluss, nachdem das Landratsamt bestätigt, dass Schramm disziplinarrechtlich kein Vorwurf zu machen ist, habe auch die Staatsanwaltschaft keinen Anlass, irgendetwas wieder aufzunehmen, gemeint ist ein Ermittlungsverfahren.

Es gehe immer nur um die Frage, ob die Geschenke ordentlich belegt worden seien. Da sei von einem wirtschaftlichen Schaden keine Rede.

Eines räumt der Rechtsanwalt ein, der Rechnungsprüfungsausschuss könnte zu dem Ergebnis kommen, dass die Weitergabe von Gutscheinen oder Handtüchern in Kulmbach in Zukunft besser belegt werden muss.

Insgesamt werde hier versucht, den Ruf des ehemaligen Oberbürgermeisters zu schädigen. Ob Henry Schramm dagegen rechtlich vorgehen wird, lassen er und sein Rechtsanwalt offen.