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Gibt es Engpässe beim Brennholz?: Kulmbacher Experten geben Entwarnung

Brennholz wird immer teurer – das merken vor allem die, die im Winter damit heizen wollen. Mittlerweile kostet der Ster Holz gut 100 Euro, also etwa doppelt so viel wie vor ein paar Jahren. Dazu kommt, dass besonders Hartholz momentan schwer zu bekommen ist. Durch den Borkenkäferbefall wird vor allem Weichholz geschlagen, zum Beispiel Fichte. Hartholz ist nicht vom Borkenkäfer betroffen und muss im Wald stehen bleiben. Dabei ist es eigentlich beliebter, weil es länger brennt und nicht so viel Dreck macht. Laut den Kulmbacher Brennholzhändlern gibt es aber genug Holz, damit alle warm durch den Winter kommen.

Eine Gefahr gibt es aber: die explodierten Holzpreise rufen immer mehr Betrüger auf den Plan. Die sogenannten Fake-Holzshops sind schwer zu erkennen, weil sie Name, Logo und Website von echten Händlern kopieren. Experten raten dazu, nicht auf besonders günstige Angebote einzugehen und mit den Online-Händlern zu telefonieren – also persönlich in Kontakt zu treten. Im Zweifelsfall ist es aber immer sicherer, auf den bekannten Händler vor Ort zuzugehen.