Giftköderattacke im Kulmbacher Land: Tierärztin gibt Tipps zum richtigen Umgang

Vor dem Hintergrund der Giftköderattacke vergangenes Wochenende gibt Tierärztin Christine Kammerer einige Tipps. Im Gespräch mit Radio Plassenburg sagt sie: Wer den Verdacht hat, dass sein Hund etwas Schädliches gefressen hat, sollte so schnell wie möglich zum Tierarzt fahren. Meistens bleibt etwa eine Stunde Zeit, um das Tier erbrechen zu lassen. Das sei meistens sehr effektiv, so Kammerer. Im Fall, dass der Hund zum Beispiel ein Stück Wurst gefressen hat, das mit Rasierklingen präpariert war, muss das operativ entfernt werden. Hundetrainerin Ruth Schönheiter aus Gefrees macht außerdem darauf aufmerksam, dass Hunde auch entsprechend trainiert werden können, sodass sie nicht ohne Erlaubnis etwas fressen, was auf der Straße liegt. Am Wochenende hatte ein Hund an einem Radweg bei Mainleus Schneckenkorn gefressen und war daran gestorben. Die Polizei ermittelt.