Grabungen ohne Ergebnis beendet: Ermittlungen im Fall Heike H. gehen weiter

Die Polizei hat am Wochenende die Grabungsarbeiten an der Staatsstraße bei Naila nach der seit über 30 Jahren vermissten Heike H. ohne Ergebnis abgeschlossen. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor. Trotzdem laufen die Ermittlungen in dem Fall weiter.

Die Polizei hat seit vergangenem Jahr wieder an dem Fall gearbeitet, nachdem sich durch moderne Technik neue Ansätze ergeben hatten. An der Staatsstraße, an der seinerzeit auch der Vater der vermissten jungen Frau als Baggerfahrer gearbeitet hat, hat man Anomalien im Untergrund festgestellt. Seit Monaten wird dort gegraben und wohl auch das Erdreich untersucht. Ein Archäologiehund wurde sogar eingesetzt, der die verdächtige Stelle eingegrenzt hat, bisher blieb die Suche allerdings ohne den Fund verfahrensrelevanter Gegenstände, wie es in der Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt.