Griff in die Kasse: Ehemaliger Kirchenpfleger kommt mit Bewährungsstrafe davon

Er hatte seinerzeit für einige Schlagzeilen in der Region gesorgt. Ein Kirchenpfleger aus Glashütten, der in der kleinen Kirchengemeinde bei Mistelgau 90.000 Euro in die eigene Tasche abgezweigt haben soll. Jetzt stand der 60-Jährige vor Gericht und hat ein Geständnis abgelegt.
Er wurde wegen Untreue in 22 Fällen, in denen er in die Kasse gegriffen hatte, verurteilt, zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Zu seinen Gunsten hat das Gericht gewertet, dass der Mann, der als Finanzberater arbeitet, den Schaden wieder gutmachen will. Allerdings ist er wegen eines ähnlichen Falls vorbestraft.  2019 hatte der 60-Jährige schon einmal wegen Untreue eine Bewährungsstrafe erhalten.