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Grippe-Impfung gefragt wie nie: Engpass in Bayreuth – gute Versorgungslage in Kulmbach

Die Ärzte impfen heuer sehr viel gegen Grippe, die Staatsregierung hatte die Menschen ja aufgerufen, sich impfen zu lassen um eine gefährliche Doppelinfektion mit dem Corona-Virus zu vermeiden. Aus Bayreuth heißt es jetzt, es gebe einen Lieferengpass beim Grippe-Impfstoff, die Großhändler müssten sich erst neue Vorräte beschaffen. Das werde bis Mitte November passiert sein. In Bayreuth  gibt es wohl Ärzte, die Wartelisten mit bis zu 40 Personen haben, für die Grippeimpfung.

Eine Radio-Plassenburg-Blitzumfrage hat ergeben, dass die Kulmbacher Ärzte gut versorgt sind und es hier keine Wartelisten gibt. Allgemeinarzt Dr. Behrens hat im Gespräch mit unserem Sender gesagt, dass er zur Zeit täglich vier Stunden lang gegen Grippe impft und ausreichend mit Impfdosen versorgt ist. Die Nachfrage sei immens groß, die Versorgung aber aktuell gesichert. Gleiches Bild in einigen weiteren Kulmbacher Arztpraxen und auch aus Apotheken in der Stadt heißt es, es sei noch genug Grippeimpfstoff vorhanden.

Ohnehin haben wir noch bisschen Zeit mit der Grippe-Impfung.  Der Impfschutz hält ca. drei Monate und braucht nach der Impfung etwa zwei Wochen bis er steht. Entsprechend raten Fachleute  bis Anfang/Mitte November mit der Impfung zu warten, um nicht  in die zweite Grippe-Welle Anfang Februar zu fallen.