Gut durch die Krise: Kulmbacher Klinikum legt Wirtschaftsplan vor

Das Klinikum in Kulmbach bleibt größter Arbeitgeber in der Region mit 1.646 Beschäftigten. In welchen Größenordnungen man am Kulmbacher Krankenhaus rechnen muss, zeigt sich schon an den Personalkosten von über 70 Millionen Euro. 

Durch die Corona-Krise kommt das Kulmbacher Krankenhaus bisher ganz gut. Das hat der Zweckverbandsvorsitzende, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner, gestern deutlich gemacht, als der Wirtschaftsplan für das Klinikum vorgestellt wurde. Das Wichtigste in Sachen Finanzen, das Kulmbacher Krankenhaus, das kommunal getragen ist von Stadt und Landkreis, rechnet sich. Stadt und Landkreis Kulmbach müssen kein Geld zuschießen, Investitionen werden aus Eigenmitteln finanziert, wird Söllner in der Bayerischen Rundschau zitiert.

Und das, wo man im Klinikum durch Corona teils geringere Einnahmen hatte, wegen Eingriffen, die nicht stattfinden konnten, und gleichzeitig auch höhere Ausgaben von über einer Million Euro für Schutzmasken und Schutzkleidung, zusätzliches Pflegepersonal und Sicherheitspersonal. Wobei sich die Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal schwierig gestaltet, so Geschäftsführerin Brigitte Angermann.

Und noch eine große Zahl, investiert wird heuer in Baumaßnahmen  am Klinikum in Kulmbach für rund 100 Millionen Euro, das Geld kommt  aus Fördertöpfen.