Gute Qualität in Kulmbacher Kitas: die Bierstadt liegt im Vergleich im guten Mittelfeld

Es ist eine logische Rechnung: Je weniger Kinder eine Kita-Betreuerin hüten muss, desto besser kann sie auf jedes einzelne eingehen, desto bewser sind die Bildungschancen. Daran misst eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung die Qualität der Kitas in Deutschland – und stellt große Unterschiede zwischen einzelnen Städten und Landkreisen fest. Kulmbach rangiert im oberen Mittelfeld, mit 4,3 Kindern für die eine Kita-Betreuerin rein rechnerisch zuständig ist.

Deutschlandweit gibt’s zwischen Ost und West massive Unterschiede. In Ostdeutschland hat eine Betreuerin mehr als sechs Kinder im Auge zu haben, im Westen durchschnittlich 4.
Und auch innerhalb Bayerns herrscht ein großes Qualitätsgefälle: Der Raum Hof schneidet schlecht ab, mit 4,7 Kindern pro Betreuerin. In Bayreuth sind es 4,1, in Coburg 4,8, Lichtenfels 4,5 und in Oberfranken ist Kronach Spitzenreiter mit nur 3,8 Kindern pro Betreuerin.

Die Bertelsmannstiftung rät, am Personalschlüssel zu drehen, mehr Vollzeitkräfte bringen mehr Qualität, heißt es im Fazit der Studie.