Halbzeit beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“: Hälfte der Stimmen erreicht

Es ist Halbzeit beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“. 500.000 Unterschriften sind in Bayern schon gesammelt worden, eine Millionen werden gebraucht um einen Volksentscheid durchzusetzen. Das sind zehn Prozent aller Wahlberechtigten.

In Kulmbach liegt der Anteil zur Halbzeit bei 5,3 Prozent, auch in Mainleus haben viele Bürger das Volksbegehren bisher unterstützt und auf Radio Plassenburg Anfrage hat die Gemeinde Marktschorgast bestätigt, dass sie bereits einen zweistelligen Prozentsatz erreicht habe.

Die Unterstützer des Volksbegehrens, wie ödp-Bezirksvorsitzender Thomas Müller und LBV-Kreisvorsitzender in Kulmbach, Erich Schiffelholz sind vorsichtig optimistisch. In der ersten Woche hätten vor allem diejenigen unterschrieben, die voll und ganz hinter dem Volksbegehren ständen. In der zweiten Woche ginge es nun darum, auch die Unentschlossenen zu überzeugen.

Der Bauernverband behält seine kritische Haltung bei. Das Begehren sei „gut gemeint, jedoch schlecht umgesetzt“. BBV-Geschäftsführer Harald Köppel kritisiert, einfach zu sagen, unterschreibt und die Bauern werden es dann richten, sei auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Erst müsste geklärt werden, wo die Ursachen eines Insektensterbens liegen, das allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen, geschweige denn erforscht sei.