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Hallenhockey-Endrunde erneut ohne Berliner Beteiligung

Berlin/Mannheim (dpa/bb) – Bereits im dritten Jahr in Serie findet das Final Four der deutschen Hallenhockey-Meisterschaften ohne Berliner Beteiligung statt. Alle vier Hauptstadtclubs verloren am Samstag ihr Viertelfinale und sind damit vorzeitig aus dem Titelrennen ausgeschieden. «Das ist bitter», sagte Rein van Eijk, Herrentrainer des Berliner Hockey Clubs. Sein Team war unbesiegt und mit der besten Bilanz aller 24 Erstligisten in die K.o.-Runde gegangen, unterlag dort aber dem Süd-Zweiten Münchner SC mit 5:9. 

Ähnlich erging es den BHC-Damen: Sie gewannen die Ost-Liga deutlich mit zehn Punkten Vorsprung vor den Zehlendorfer Wespen. Im Viertelfinale kassierte der Ostmeister dann beim 5:6 gegen den TSV Mannheim seine erste Niederlage. «Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß», gab Damencoach Florian Keller zu, dessen Team nach 2017 und 2018 erneut das Qualifikationsspiel zuhause verlor.

Dabei sind die BHC-Damen diesmal extra am Dienstagabend nach Hamburg gereist, um gegen den Nord-Zweiten Harvestehude zu testen. «Wir haben diese Tour auf uns genommen, um uns an das höhere Spieltempo zu gewöhnen», meinte Keller mit Bezug auf das starke Leistungsgefälle in der Ost-Liga.

Die zweitplatzierten Teams der Wespen verloren jeweils in Mannheim. Die Damen unterlagen klar mit 4:9 beim MHC, die Herren mussten sich mit 2:4 beim TSV geschlagen geben. Herren-Coach Felix Fischer resümierte: «Leider kassieren wir die ersten beiden Tore, die nicht hätten sein müssen.» Lediglich Damentrainer Carsten Vahle war trotz der Niederlage zufrieden: «Wir haben uns insgesamt gut verkauft.»